Die Studie zeigt deutlich, wie wichtig deutschen Verbrauchern das Thema Umwelt und nachhaltiges Leben auch in Krisenzeiten ist. Nur 12 Prozent der Befragten kaufen zurzeit gar keine "grünen Produkte". Ein Drittel gibt derzeit zwischen 25 und 50 Euro im Monat für umweltfreundliche Produkte aus, ein weiteres Drittel mehr als 50 Euro. 79 Prozent wollen auch in Zukunft nachhaltige Produkte kaufen, davon gaben 32 Prozent an, im nächsten Jahr sogar noch mehr investieren zu wollen als jetzt.
Allerdings bemängeln Verbraucher die schlechte Kommunikation über Bio-Produkte. So finden über ein Drittel der Befragten ihre Auszeichnung als solche unzureichend. 60 Prozent wünschen sich ein Gütesiegel. Auch in punkto Markenführung besteht bei nachhaltigen Produkten noch Optimierungsbedarf. Lediglich 1 Prozent der Befragten vertraut klassischer Werbung, aber 16 Prozent achten auf die Berichterstattung in den Medien. Was das Vertrauen in die Produktherkunft angeht, punkten vor allem Nongovernment-Organisationen. Aber direkt dahinter liegen mit 62 Prozent globale Unternehmen, die ihr Engagement aktiv kommunizieren. "Grüne" Unternehmens-PR ist also unabdingbar.
Fazit: Nachhaltigkeit bleibt auch in der Krise ein wesentliches Erfolgskriterium.
Man kann hier von einem ungebrochenen gesellschaftlichen Trend sprechen, der ein Lebensgefühl in Deutschland spiegelt. Gerade beim Green Branding entscheiden aber Transparenz und Authentizität über den Erfolg der Markenkommunikation. Ein entsprechendes Markenmanagement im engen Verbund mit aktiver Unternehmens-PR ist hier das Gebot der Stunde, um wohlwollende Käuferschichten auch in Zukunft halten zu können.