Die Markenloyalität der Konsumenten ist für Unternehmen sehr bedeutend. In einem schnelllebigen Markt spielt dabei nicht nur die Verbundenheit zur Marke selbst eine große Rolle. Auch die Integration des Kunden in die innovative Herstellung - in die sogenannte Wertschöpfungskette - sollte nicht unterschätzt werden.
Vor diesem Hintergrund haben der Markenverband, der BDVB, BrandMaker und Brand Rating eine Kooperationsstudie unter dem Titel "Der Integrierte Markenmanagement-Prozess" im Frühjahr 2007 durchgeführt.
Dabei wurden 110 Personen aus Marken- und Marketingmanagement zu ihrer Markenarbeit befragt - große, mittelständische und kleine Unternehmen mit verschiedenen Branchenschwerpunkten.
84 % der verantwortlichen Marktstrategen sind sich einig: die Markenverbundenheit der Kunden entscheidet über den Erfolg eines Unternehmens.
Die größten Herausforderungen für das Markenmanagement, so die Studie weiter, liegt dabei bei der Übersetzung der Markenstrategie in konkrete Maßnahmen und in der Konsequenz der Umsetzung.
Fest steht nämlich, dass sich auf dem Markt auch weiterhin nur starke Marken als überlebensfähig erweisen. Die richtige Positionierung, sowie eine gut geführte Kommunikation zum Kunden kann Unternehmen den entsprechenden Erfolg verschaffen. Dazu gehört die Neukundengewinnung, die Erzielung eines relativen Preisabstandes zur Konkurrenz sowie eine Mehrwertgenerierung - was bedeutet, bestehende Kunden stärker an die Marke zu binden.
So sollte sich das Markenmanagement um eine möglichst zielgenaue Umsetzung ihrer Konzepte bemühen. Probleme kommen dabei durch die mangelnde Integration von Controlling oder Unternehmensplanung auf - die bei vielen Firmen nicht in das Marketing-Management einbezogen sind.
Die gesamten Studienergebnisse wurden Anfang 2008 von den vier durchführenden Organisationen veröffentlicht und zusätzlich in Form einer "Best-Practice-Vortragsreihe" interessierten Managern und Führungskräften in verschiedenen Städten in Deutschland zur Verfügung gestellt. Mehr Infos zum Thema "Integrierter Markenmanagement-Prozess" gibt es außerdem unter www.markenmangementprozess.com.