Twitter wird von Menschen gemacht, nicht von Unternehmen.
Viele Marketingleiter sehen Twitter als ein Marketingtool oder ein professionelles Netzwerktool, aber es ist wichtig nicht aus den Augen zu verlieren, dass Twitter ein konsumentengesteuertes Medium ist.
- Über 90 % der Tweets stammen von Konsumenten.
- Nur 12 % der Consumer-Tweets erwähnen eine Marke.
- Die Topmarken, über die getwittert wird, sind Twitter selbst, Apple-Produkte/-brands und Google.
Twitter macht privaten Raum öffentlich.
Marketingprofis verschafft Twitter eine große Chance: hautnah mitzubekommen, worüber Konsumenten in einem ganz zwanglosen und unmoderierten Kontext reden. Ihre Zielgruppen kennenzulernen, indem sie ihnen online zuhören:
- 94 % der Tweets sind privat.
- 92 % der User twittern öffentlich.
- 85 % der Tweets beziehen sich auf Tagesthemen.
Unternehmen neigen dazu, zu Menschen zu sprechen – nicht mit ihnen.
Die Möglichkeit für Marketingprofis, Teil des Gesprächs zu werden, bleibt. Zum Beispiel nutzen viele Marken diesen Kanal zur Informationsweitergabe, verpassen aber die Gelegenheit, wirklich mit Kunden dialogisch Verbindung aufzunehmen.
- 43 % der Tweets sind Gespräche, wenden sich also an andere User.
- Nur 12 % aller Tweets von Marketingleuten gehen in den aktiven Dialog mit Kunden – die meisten nutzen also das ganze Potenzial von Twitter nicht annähernd aus.
- Nur 1 % der Tweets, in denen eine Marke erwähnt wird, sind Teil des direkten Dialogs mit dieser Marke.
Twitter kann für Unternehmen durchaus ein probates Tool sein, um Kundenbindungen und die eigene Präsenz im Netz zu stärken. Voraussetzung dafür ist allerdings ein direkter, offener Dialog mit den Zielgruppen, der einen konkreten Informationsnutzen oder -vorteil enthält. Dazu gehören spezielle Produktangebote, die zum Beispiel zeitlich oder im Umfang begrenzt sind. Und so wird aus pfiffiger Channel Communication unmittelbar Umsatz generiert.